|
Die
Namensgebung ist für manche sicher etwas verwirrend.
Daher gibts hier eine kleine Erläuterung bzw.
Übersetzung: The
= Der East =
Ost Coast = Küste(n)
Lachs = Lachs (klingt besser als Salmon)
Hunter = Jäger ergibt
als Übersetzung auf TheEastCoast LachsHunter =
Der OstKüstenLachsJäger Und
das bin ich nun wirklich im realen Leben:
|

|
| Name: |
Marko
Andrae Meyer |
| Wohnort: |
24340
Eckernförde bei Kiel |
| Geburtsdatum: |
23.
Mai 1978 |
| Geburtsort: |
Aschersleben
(Sachsen Anhalt) |
| Revier: |
Ostsee
(Kiel - Dänische Südsee) |
|
Windebyer
Noor (Verein) |
|
Forellensee
Brekendorf (Selten) |
|
Karauschenteich
auf Privatgrundstück |
|
Lemberger
Teiche (Verein) |
|
|
| Zielfische: |
Lachs,
MeerForelle, Barsch, Aal, Karpfen, Dorsch,
Butt usw. |
| Angelschein
bekommen: |
12.
Oktober 2009 |
| Erster
Fisch: |
Seeskorpion,
12cm & stachelig *g |
|
|
| Sonstige
Interessen: |
Motorsport
aller Art |
|
Architektur
& Design |
|
VW BULLI...
(nahezu völlig besessen davon ^^) |
|
Fotografie |
|
NFL,
CFB, MLB, |
|
Oldiemusik
der 60er, 70er Jahre |
|
Biografie
eines Anglers
Geschrieben
im Oktober 2009
Es
war ein Morgen, irgendwann Mitte der 80er Jahre im
Hochsommer, als die ersten Sonnenstrahlen durchs
"verdunkelte" Schlafzimmerfenster meiner Großeltern
blitzte. Doch die Sonne war es nicht, die mich
weckte. Auch die zugeworfene Stalltür brachte mich
nicht dazu aufzuwachen. Nein, es war der Klang des
Motorrades unseres Nachbarn, der dröhnend die ganze
Siedlung zum erschüttern brachte...
Herr
K., so hieß der Nachbar meiner Großeltern, brach an
diesem Morgen zur Angeltour auf, so wie er es mehrfach
im Jahr tat. Während er dies tat stieg ich aus dem Bett
und ging nach draußen. Man muss wissen, unser
Schlafzimmer lag praktisch außerhalb der Wohnung, man
musste über den Flur, den wir uns mit Familie K.
teilten...
Kaum
draußen angekommen fiel mein Blick auf die Wohnungstür
der Familie K. Warum? Ganz einfach, über
der Garderobe hingen zahlreiche Fischpräparate.
Angefangen von Forellen bis hin zum Riesen-Hecht!!!!
WOW, was für Zähne!!! Als Kind haben wir
uns einen Spaß gemacht und getestet wer es sich traut
die Zähne mit den Fingerspitzen zu berühren...
---->
Kleine Zwischenfrage. Wissen Sie was paradox
ist????? <---
Ganz
einfach: Wenn ein Angler Angst vor Regenwürmern
hat!!!!!
Herr
K. war so einer... Er mochte Regenwürmer nicht.
Meine Mutter dagegen mochte keine Spinnen...
Was tat meine Mutter??? Sie schrie durch den
Garten: HILFE EINE SPINNE, EINE SPINNE... und Herr
K, mutig wie er war, stolzierte mit seinem
muskelbepackten Körper (den er in seinem weißen
Unterhemd stets zur Schau stellte) durch den Garten.
Immer schneller und schneller lief er den Gartenweg
entlang um meiner Mutter tapfer zu helfen.
Doch, ei ei ei siehe da. Da sitzt doch gar keine
Spinne... Meine Mutter hebt einen
Regenwurm auf und nähert sich Herrn K. mit dem Viech in
der Hand.
AUF
DER STELLE drehte Herr K. um und flitze den Gartenweg
mit wedelnden Armen zurück. So schnell konnte man gar
nicht gucken!!!!!!!
Die
Tage vergingen und ich wachte eines Morgen erneut auf
(so was soll ja vorkommen *gg). Allerdings nicht bei
meinen Großeltern, sondern in einem wunderschönen
Hotel (ja, auch so etwas gab es in der DDR) und zwar in
Lindow, der Stadt der 3 Seen (Brandenburg).
Hier verbrachte ich mit meinen Eltern den Sommerurlaub
und für einen Tag stand einkaufen auf dem Programm.
Wir
zogen also in die Stadt, beobachteten nistende Störche
auf Dächern und guckten uns einige Läden an. Soooo
viel war da nicht zu sehen, aber irgendwann landeten wir
in einem Angelgeschäft. Dort besorgte mein
Vater einen Haken und etwas Schnur...
Zurück
am Hotel gingen wir gar nicht erst hinein sondern
suchten uns einen langen Stock aus dem Gebüsch. Dort
befestigten wir die Schnur samt Haken und gingen ans
Wasser. Auf dem Steg saß ein Angler. Ein
alter Mann, der jede Menge Kisten aufgestellt hatte.
Freundlicherweise gab er uns etwas Teig, woraus wir eine
Kugel formten. Das ganze hielten wir eine Weile ins
Wasser - doch es passierte nichts.
"Hier,
versucht den mal!" oder so ähnlich muss er wohl
gesagt haben als er uns einen Regenwurm in die Hand drückte
um es erneut zu versuchen. Ich weiß es noch genau - ich
hatte nie was gegen Regenwürmer, im Gegensatz zu Herrn
K... *lach - also befestigte ICH höchstpersönlich
den Wurm am Haken und hielt die Angel erneut ins Wasser.
Die
Zeit verging und meine Eltern verloren die Lust. Ich war
auch gefrustet, aber dennoch war ich geil aufs Angeln *gggg
und wollte einfach nicht aufgeben. Während meine Eltern
zum Abendessen gingen und versprachen mir etwas mit aufs
Zimmer zu nehmen, saß ich, mittlerweile ganz allein,
auf dem Steg. Ich prüfte immer mal ob der Wurm noch
dran war, aber es passierte nichts.
Dann
kamen meine Eltern um mich zu holen. Klar, inzwischen
war es fast dunkel geworden. Doch was war das?!?!?!?
Plötzlich zog mich die Angel fast vom Steg (ich war
halt ein Kind *gg) und irgendwas lebendiges muss diesen
Druck ausgelöst haben.
Es
war etwas lebendiges!!! Nämlich ein schöner
Aal!!!!!!
Den
wir aber wieder frei ließen. Ganz egal - der Erfolg war
da und ich war angefixt!
Bevor
ich die Zeit wechsle muss ich noch etwas trauriges
berichten. Unsere "Stockangel" stellten wir an
einen Baum. Wir versteckten sie so gut das wir sie vergaßen
und erst mitten auf der Fahrt wurde mir dies klar. So
schlief meine Lust aufs Angeln in den Jahren ein...
(Der
nachfolgende Themenbereich ist nachträglich eingefügt,
weil vergessen, am 7.Oktober 2009. Ich finde er gehört
hier einfach hinein!)
Meine
nächste Begegnung mit lebendigen, angelfähigen Fischen
war so gegen 87,88 (jedoch 100%tig noch zu DDR Zeiten)
im Luftkurort Stützerbach (Rennsteig, Thüringen).
Wie
der Name schon sagt ist Stützerbach ein Nest durch das
ein Bach fliest. Ich weiß noch genau, mitten in der
Stadt gab es eine Art Betonvertiefung. Man konnte damals
dort schon Wassertreten und so Gesundheitszeugs machen.
Von kleinen Brücken aus konnte man nahezu hunderte
Forellen sehen. Echt der WAHNSINN!!!
Der
Bach floss aus dem Nest hinaus, oder hinein (keine
Ahnung *lol) in einen Wald. Stützerbach ist ein
bekannter Wanderort. Wir waren auch dort um zu wandern
(Großeltern und ich). Ich bekam keinen Wanderstock
gekauft sondern schnitze mir einen und wir zogen durch
den Wald, die Berge hinauf usw.
Mitten
im Wald war dann eine Fischkneipe. Dort aßen wir lecker
Forellen...
Der
zugefügte Themenabschnitt endet hier!
Nun
war mein Opa im Geflügelverein und veranstaltete
Ausstellungen. Ich war fleißig dabei und half immer
mit. Dort lernte ich jemanden aus dem Nachbardorf
kennen. Einen Angler. Am Wochenende fuhr ich mit dem
Fahrrad 8 Kilometer ins Nachbardorf und wir trafen uns
am Angelteich des dortigen Vereins. (Das Dorf heißt übrigens
Reinstedt und liegt in Sachsen Anhalt an der Selke)
Ich
war dort immer nur Zuschauer, einen Fisch haben wir aber
in mehrere Monaten nicht gefangen *ggggg
Urlaub
in Prerow an der Ostsee stand kurz nach der Wende auf
dem Programm. Neben Ausfahrten nach Lübeck und co.
waren meine Großeltern und ich natürlich auch am
Strand. In Prerow ist das so: Man muss durch eine Stadt,
dann durch einen Waldweg, dann über eine laaaaaange Brücke
überm See drüber, dann noch mal durch einen Wald und
erst dann ist man am Strand.
Der
Strand interessierte mich wenig. Viel mehr
interessierten mich die Angler am See. Einige waren in
unserem Hotel. Also nahm ich Kontakt mit ihnen auf und
durfte mich manchmal sogar den ganzen Tag bei Ihnen
aufhalten.
Gefangen
wurden hauptsächlich Plötzen. Plötzen, die ich
nie mochte und wohl auch nie mögen werden. Es sind FÜR
MICH uninteressante Fische irgendwie. Sicher, es werden
bestimmt meine ersten eigenen Fänge werden und ich
werde begeistert sein, aber doll sind diese Fische nicht
*gggg
So.
Nun kommt ein harter Schnitt in die heutige Zeit. Es ist
heute der 2. Oktober 2009 und ich stehe kurz davor den
Angelschein zu erlernen bzw. die Prüfung durch das
SCHWER erlernte zu bestehen. In einigen Wochen,
ooooookay... vielleicht auch schon Tagen ^^ werde
ich Sie hier informieren ob es funktioniert hat.
ANSCHLIEßEND
sollten sich alle Aale, Karpfen, Barsche und Hechte vor
mir in Acht nehmen!!!!!!!! Wenn der
Slapstick Fisherman am Ufer steht, dann gehts rund, aba
so watt von!!!!!!
Ergänzung
4.Oktober 2009, ein Sonntag Nachmittag: Ich habe soeben
die Prüfung bestanden und bin froh und glücklich demnächst
tatsächlich ein Angler zu werden!
Marko
Andrae Meyer
P.S.:
Wieso habe ich diesen Namen gewählt? Ganz
einfach. Schon wie es bei meinem Modellbahnhobby war,
gilt auch hier - ich bin eigentlich nicht so fürs
filegrane. Schnürchen basteln und Knoten usw...
uiuiuiuiuiui Von daher denke ich wohl,
ich werde mich (wie einst Meister Röhrich im
Telefonkabel) in der Angelschnur verheddern und eine
lustige Nummer am Wasser abgeben. Aber schaun wir mal...
|